Gestern überlegte ich mir, wie ich anderen Leuten helfen könnte, nachdem ich schon so vielen Leid beschert habe. Wer braucht denn am meisten Hilfe auf der Welt? Und da schoss es mir auch schon in den Kopf: Die Leute in Afrika!
Ich schicke diesen Leuten einfach das, was ich im Überfluss habe, zum Beispiel „5 Minuten-Terrinen“. Aber da wäre wieder das Problem mit dem Wasser. Wenn ich aber nun die Suppen an die Meeres-Regionen von Afrika schicke, haben die Leute dort gleich Salzwasser zum kochen. Dies hat den Vorteil, dass die Leute die Suppen nicht extra noch salzen müssen. Somit ist denen bestimmt recht gut geholfen
Noch besser wäre es natürlich, wenn ich ihnen Baumaterialien schicke. In Berichten sieht man immer diese sporadischen Lehm- oder Holzhütten. Ab jetzt hat das ein Ende, denn ich schicke Betonsäcke nach Afrika! Natürlich wieder nur an die Küstengebiete, der Rest dort hat ja leider nur wenig Wasser…
Die Leute können sich dann den Beton mit Salzwasser anmischen und ihr eigenes Heim erbauen. Ein kleines Häuschen am Meer ist schon was Feines. Ich hatte früher in der Kindheit mit meinen Eltern auch ein kleines Häuschen am Meer. Das blöde war nur, dass jede Nacht irgendwelche Ziegen kamen, und am Haus rumleckten. Jetzt weiß ich auch warum: Die hoch intellektuellen Ziegen haben mit ihren Zungen das Salz aus dem Mauerwerk geleckt. Unser Häuschen wurde früher sicherlich auch mit Meerwasser gebaut. Da waren Teilweise kopfgroße Löcher in der Wand, so sehr haben die Ziegen über Nacht am Haus rumgelutscht. Einmal brach sogar eine Ziege durch, und war dann auf einmal mit dem Kopf in meinem Schlafzimmer. Seit diesem Zwischenfall habe ich immer wieder Schlafstörungen, und wache teilweise sogar mit nassen Hosen am Morgen auf… Ich habe diesen Zwischenfall bis heute noch nicht richtig verarbeitet!