Amerikanische Forscher haben vor ein paar Tagen die kleinste Glühbirne der Welt entwickelt. Sie ist so klein das man sie kaum mit dem bloßen Auge erkennen kann, auch das Licht ist nur im Dunkeln zu sehen. Also eine absolut sinnlose Erfindung, die mir sprichwörtlich am Arsch vorbei gehen würde, wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe. Die Idee ist definitiv geklaut.
Und zwar von mir! Absolute Frechheit. Ich gebe ja zu das ich bis jetzt noch kein Patent auf diese Idee angemeldete habe. Ja noch nicht einmal einen Gedanken habe ich an die Entwicklung dieser Glühbirne verschwendet. Aber soviel ist klar die Wissenschaftler haben diese Idee nach meinem direkten Vorbild erschaffen.
Die Glühbirne ist relativ klein und nicht besonders hell. - Genau wie ICH! Das Verfahren ist doch immer wieder dasselbe, Wissenschaftler sehen Dinge in der Natur um bauen sie einfach nach. Sie klauen sozusagen der Natur ihre besten Ideen. Wie zum Beispiel der Flügel eines Flugzeuges, die Idee wurde von diversen Vögeln geklaut oder das Uboot, die Idee stammt auch aus der Natur. Denn was passiert wenn man eine leere Bierdose ins Wasser wirft? Richtig, sie sinkt erst wenn sie komplett mit Wasser vollgelaufen ist, genau wie ein Uboot! Bis jetzt konnten sich aber weder Vögel noch leere Bierdosen gegen diesen Ideenklau wehren. Aber jetzt haben sie dem falschen ans Bein gepisst. Denn ich werde mich wehren und diesen Erfinder verklagen, solange bis sie mir das Patent zusprechen. Dann kann ich diese super kleinen Lampen produzieren und verkaufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es einige Verwendungsmöglichkeiten dafür gibt. Zum Beispiel als Vergaserinnenraumbeleuchtung oder man ersetzt mit 1000 kleinen Lampen eine normale 60W Glühbirne. Das verdiente Geld kann ich dann wieder in die Entwicklung von noch kleinerer und leistungsschwächeren Lampen investieren.
Tags: Bierdose, Glühbirne, Ideenklauen, Lampe, Uboot

Mai 12th, 2009 at 11:53
“Die Glühbirne ist relativ klein und nicht besonders hell. - Genau wie ICH!”
— Du sollst doch nicht dein Licht unter den Scheffel stellen. Mag sein, dass du nicht besonders groß gewachsen bist. Aber eine Leuchte bist du allemal. Deine genialen Ideen lassen dich sogar zu einer Lichtfigur werden. Also dann, Kopf hoch, die Welt brauch deine genialen Ideen, um sich jeden Tag wieder neu zu erfinden.
Mai 12th, 2009 at 14:42
Das ist schön zu hören. Mein nächster Beitrag wird auch bald in der Kategorie Nachgedacht veröffentlicht, da zeige ich euch dann wieder mein kompetentes Wissen und lasse euch an meinen Gedanken teil haben
Mai 19th, 2009 at 14:17
Leicht pfiffig, umweltfreundlich - die Technik der Zukunft kommt immer öfter aus der Natur.
Bionik heißt das Zauberwort. Doch manches Wunderwerk der Evolution können Forscher bis heute nicht nachbauen - wie die kleinste Lampe - wenn der Schocker-Blogger nie geboren wäre.
Was hat der Mensch im Laufe der Zeit nicht alles ersonnen. Das Rad, die normale Glühlampe,
ja sogar Handys mit Aufrollbildschirm. Und nicht selten haben Erfinder jahrelang
in ihren Labors getüftelt, anstatt einfach einen Blick nach draußen zu werfen.
Jedes Tier, jede Pflanze ist das Produkt einer Optimierung durch Jahrmillionen
natürlicher Selektion. Immer öfter fragen sich daher Wissenschaftler, warum man von dem,
was die Evolution hervorgebracht hat, nicht lernen soll.
Bionik (von Biologie und Technik) nennt sich das Prinzip, schlicht nachzuahmen,
was es bereits gibt. Wie etwa beim Klettverschluss oder den kleinsten Lampen.
Aber die genialen Konstruktionen der Natur gar noch zu verbessern, damit befasst sich die Biomimetik:
Forscher sind bemüht die Lampen zu Leuchten zu machen, was bei Schocker- Blogger wohl nicht mehr gelingt.
Z. B. Hersteller von Farben, Kosmetik und Kreditkartenhologrammen beschäftigen sich mit dem schillernden Glanz von
Käferpanzern/ Flugzeugkonstrukteuren haben es für eine optimale Strömung Buckelwalflossen
oder die fingerförmigen Federn an Raubvogelschwingen angetan. Architekten untersuchen,
wie Termiten in ihren Bauten Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Lüftung regulieren,
und japanische Ärzte wollen mit einer gezahnten Nadelspitze den Schmerz bei Injektionen
lindern - ganz nach Art einer Stechmücke.
Doch die ganz großen Erfolge brauchen auch hier Zeit: Flugzeuge nach dem Vorbild einer
Fliege oder sich selbst schärfende Sägen „Modell Rattenzahn” sind kaum über das
Versuchsstadium hinaus - und auch beim Lotus-Effekt muss man trotz erster Erfolge
auf wirklich selbstreinigende Fensterscheiben und WC-Schüsseln noch immer warten.
Viele Forscher schieben die Schuld auf die Industrie:
Sie würde zu schnell gewinnträchtige Produkte erwarten. Andere klagen über die
Schwierigkeit, das Wissen ver¬schiedener Fachgebiete zu vereinen.
Der Hauptgrund aber liegt woanders: Die Natur ist einfach ungeheuer kompliziert.
„Entwirft” doch die Evolution die Struktur einer Kieselalge nicht wie ein Statiker,
sondern bastelt blind und über Millionen von Generationen hinweg unzählige Zufälle zusammen.
Nicht alles ist obendrein offensichtlich. Wer die Natur verstehen oder gar nachbauen will,
muss sich Strukturen oftmals im Nano-Bereich anschauen.
Nur so entdeckt man, dass die Haut des Dornteufels winzige Kapillaren aufweist,
die Wasser zum Maul der Echse leiten; dass Gecko-Füße nicht klebrig sind, sondern
ihre außeror-dentliche Haftfähigkeit rund zwei Milliarden Zehen-Härchen pro
Quadratzentimeter verdanken; dass 15 verschiedene Proteine notwendig sind, um das aus
gewöhnlichem Kalk bestehende Gehäuse der Abalone-Schnecke so widerstandsfähig wie Kevlar
zu machen - und dass Spinnenseide nicht nur wegen der Mischung ihrer Grundbestandteile
so reißfest ist, sondern weil 600 Spinndrüsen sieben ganz unterschiedliche Seidentypen
miteinander verflechten.
Konstruktionen der Natur sind auch deshalb so pfiffig, weil sie mit einem Minimum an
Energie und Material auskommen. Palmenwedel waren Inspiration für die Dachkonstruktion
der Oper von Sydney, das Dach des Münchner Olympiastadions hat das zwischen Gräsern
aufgehängte Netz der Zitterspinnen als Vorbild, und wie ein gigantischer Bambus ragt
der Büroturm Taipei 101 mehr als 500 Meter über Taiwans Hauptstadt.
Für größere Flächen hingegen haben sich sechseckige Formen wie Bienenwaben oder
Schildkrötenpanzer als besonders widerstandsfähig erwiesen.
Bionik-Experten haben nach ihrem Muster stabile Leichtverpackungen entwickelt.
Doch nicht immer arbeitet die Natur perfekt:
Im Gegensatz zu Propellern, die die Evolution schlicht „vergessen” hat,
müssen Flügel auf und ab schlagen, und jeweils am Ende ihrer Bewegung die Richtung umkehren.
Die dafür benötigte Energie macht den Flug vieler Insekten relativ ineffektiv und energieaufwändig.
Man muss also beim Kopieren der Natur immer auch ein klein wenig vorsichtig sein, denn gerade
das Beispiel mit der “Helligkeit” der Lampen zeigt das die Forschung ihr Beispeil aus der
Natur ebenso in den Schatten stellen kann.
Juni 8th, 2010 at 13:53
Sieh es doch einfach mal so: Du entsprichst mit deiner Sparbirne absolut der EU Norm. *g*
Aber gib der Sache noch ein wenig Zeit. Dann entwickeln sie dazu eine kleine Lampe die man mit bloßem Auge auch kaum erkennen kann. Dazu kommt dann noch ein kleines Haus, ein kleiner Tisch, ein kleines Bett….moooooooment! Sagt mir nicht, dass Amerika unmengen an Forschungsgelder für ein Puppenhaus ausgibt.