Bundesregierung kauft GPS-Daten zur Kontrolle der Fahrtenbücher
GPS-Daten zur Finanzrettung Sicher haben schon einige von euch mit Spannung auf meine nächste Idee, zu verdientem Reichtum zu gelangen, gewartet. An dieser Stelle muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir lange Zeit wirklich nichts mehr einfiel und ich sogar so weit war, dass ich meine Wohnung aufgeben musste und zu meinen Bekannten unter die Brücke ziehen musste. Da hab ich es vor Kälte aber nur 1 Nacht ausgehalten und hab mich dann lieber wieder als freiwilliger Helfer nach Afrika schicken lassen, wo ich zwar kein Geld verdienen, aber wenigstens im Warmen auf den einst von mir gespendeten Matratzen schlafen konnte. Was mir damals gar nicht so auffiel, mich diesmal aber auf eine geniale Idee brachte, war die Tatsache, dass selbst an der ärmlichsten Hütte immer eine riesige Satellitenschüssel installiert war. Auch meine Unterkunft verfügte über einen Satelliten-Fernsehgerät mit dem ich sogar deutsche Sender und hin und wieder auch Signale empfangen konnte, die ich anfangs gar nicht zuordnen konnte. Ich besorgte mir daraufhin ein GPS-Empfangsgerät, mit dem ich diese Signale aufzeichnen konnte und siehe da – konnte ich sämtliche Routen aufzeichnen, die mit GPS-Geräten gefahren wurden. Wie das genau zustande kam, kann ich mir heute noch nicht erklären, wahrscheinlich aber befand ich mich an einem so günstigen Standort, wo ich gleich die Signale mehrerer GPS-Satelliten anzapfen konnte und diese sich zu diesem Datennetz verbündelten. Aber selbst wenn ich es genauer wüsste, würd ich es ganz sicher nicht verraten.
Natürlich habe ich dabei gleich an die CD der Schweizer Bank gedacht, für die sich die Deutsche Regierung sogar in den illegalen Datenhandel einließ und sammelte so viele GPS-Daten wie möglich. Zwar kann man damit keine Steuerhinterzieher entlarven, allerdings könnten diese Daten für das Finanzamt in der Hinsicht interessant sein, wie ehrlich die deutschen Unternehmer ihre Fahrtenbücher führen und wie oft Dienstfahrzeuge für private Urlaubsreisen genutzt werden. Denn das ist sicherlich auch ein Fass ohne Boden, durch das der deutsche Staat jährlich Milliarden Verluste macht. Da sollten ihm meine GPS-Daten doch mal ein paar Milliönchen wert sein, zumal ja schon die Bekanntmachung, dass das Finanzamt die Fahrtenbücher nun per GPS kontrollieren kann, zu freiwilligen Nachzahlungen in Millionenhöhe führen würde. Allerdings bin ich mit meinem immensen Datenschatz noch nicht auf die deutschen Behörden zugegangen, weil ich erst an dieser Stelle meinen treuen Fans und Bewunderern die Möglichkeit geben möchte, ihre Fahrtenbücher zu korrigieren, denn ich möchte natürlich nicht, dass sie dadurch zu Schaden kommen. Allerdings müssten sie sich jetzt beeilen, denn es könnte ja auch sein, dass ich aufgrund meiner vielen spektakulären Verdienstvarianten auch einige Bewunderer im Finanzamt habe. Auf jeden Fall denke ich, dass ich spätestens Ende des Monates wieder meinen Heimatboden betreten werde, denn auch einige Fluggesellschaften wären sicherlich bereit, dafür mehr als nur ein Ticket für die Heimreise nach Deutschland springen zu lassen.